AUA-Vorstand: Chefetage verzichtet auf 10% des Gehalts!
- Sörensen, Kleibl, Burger und Bock begnügen sich ein Jahr mit niedrigerem Gehalt
- "Sehr persönliches Zeichen" für Sanierung des Konzerns
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Zu einem 10-prozentigen Gehaltsverzicht im kommenden Jahr haben sich die vier Vorstände des österreichischen Luftfahrtkonzerns Austrian (AUA) in der jetzigen heißen Phase der Verhandlungen um das neue Sparpaket entschlossen. AUA-Vorstandschef Sörensen sprach am Dienstag von einem "sehr persönlichen Zeichen", das die AUA-Führung im Zuge der grundlegenden Sanierung des Konzerns setzen wolle.
Im Detail verzichten die vier Mitglieder des Vorstands der Austrian Airlines-Gruppe - Vagn Sörensen, Thomas Kleibl, Josef Burger und Walter Bock - ab 1. Jänner 2004 für ein Jahr freiwillig auf 10 Prozent ihres Gesamtgehalts, teilte die AUA mit. Die Vorstände betonten ausdrücklich, "dass wir unseren Austrian-Piloten keinen ebensolchen Verzicht abverlangen", da es bei den AUA-Pilotengehältern nie um eine Kürzung der Ist-Gehälter gehe, sondern "immer nur um eine langsamere Gehaltsentwicklung in der Zukunft."
Mit dem Betriebsrat laufen seit Wochen wieder Verhandlungen um das vorm Vorstand geplante Sparpaket. Auch am Montag Nachmittag hatte eine Verhandlungsrunde mit Vertretern der Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer statt gefunden. Dem AUA-Vorstand geht es, wie das Unternehmen auch heute betont, "um ein langfristiges Überleben des Austrian-Flugbetriebs". Dazu gehöre ein nachhaltiges Kostensenkungs- und Zukunftssicherungsprogramm.
(apa)
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