Fußball: Verschärfte Doping-Kontrollen im Rahmen der EM 2004
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Baric plant bereits für Portugal 2004
Der Europäische Fußball-Verband (UEFA) weitet den Kampf gegen Doping aus. Betroffen werden in nächster Zukunft vor allem die 16 Teilnehmer an der Europameisterschaft 2004 in Portugal sein. Die UEFA hat am Freitag in Nyon angekündigt, dass erstmals auch Kontrollen abseits der Spiele durchgeführt werden. Alle Teams werden bereits vor Start des Turniers kontrolliert, auch die zehn Play-Off-Partien sowie sämtliche Endrunden-Spiele stehen auf dem Programm der Kontrolleure.
Die UEFA kündigte außerdem an, der Empfehlung der Welt-Antidopingagentur (WADA) zu folgen und künftig die Dopingproben nach Spielen auch auf das Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) untersuchen zu lassen. "Die UEFA unternimmt diese Schritte, um sicher zu stellen, dass wir vor der EURO 2004 so flächendeckend wie möglich Kontrollen durchführen können. Die Botschaft dieser Maßnahme ist klar. Wir werden die Einnahme verbotener Substanzen nicht hinnehmen und entschlossen handeln, wenn wir jemanden entdecken, der dagegen verstößt", betonte UEFA-Generaldirektor Gerhard Aigner.
Die UEFA hatte erst im September eine 30-prozentige Erhöhung ihrer Dopingkontrollen bei Wettbewerbsspielen in der Saison 2003/2004 angekündigt. In der Spielzeit 2002/2003 waren in 99 Spielen unter Regie der UEFA insgesamt 396 Spieler kontrolliert worden. Dabei war lediglich ein Dopingfall aufgedeckt worden.
(apa/red)
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