Chronologie der schwersten Anschläge auf Synagogen
Weltweit wurden im letzten Vierteljahrhundert immer wieder Anschläge auf Synagogen verübt. Meist blieb es bei Sachschäden. Die Spur der Terrorakte zieht sich von Kalifornien über Frankreich, Deutschland, Russland, die Ukraine und Südafrika bis Australien. Die schwersten Anschläge waren:
Bombenanschlag auf Synagoge in Paris - vier Tote. Bei der Explosion einer Bombe vor einer Synagoge werden vier Menschen getötet und zehn schwer verletzt. Zu der Tat bekennt sich die rechtsextreme Organisation "Europäische Nationalistische Gruppen".
Bewaffneter Angriff von Terroristen auf Synagoge in Wien - zwei Tote. Kurz nach dem Ende des Gottesdienstes stürmen in der Innenstadt von Wien zwei arabische Terroristen auf die Synagoge zu, feuern aus Maschinenpistolen und werfen Handgranaten. 30 Menschen werden zum Teil schwer verletzt.
Autobombenexplosion vor Synagoge in Antwerpen - drei Tote, 96 Verletzte. Zu der Tat bekennt sich eine "Direkte Aktion - Sektion Belgien".
Handgranatenanschlag auf Menschen vor Synagoge in Rom - ein Toter, 34 Verletzte.
Überfall auf die Neve-Salom-Synagoge in Istanbul - 24 Tote. Während des Sabbat-Gebets überfallen Terroristen die Synagoge und töten 22 Gläubige. Auch die beiden Attentäter kommen ums Leben. Zu der Tat bekennen sich die "Islamische Widerstandsfront" und eine "Palästinensische Racheorganisation".
Bombenanschlag auf Jüdisches Zentrum in Buenos Aires - mindestens 86 Tote, über 300 Verletzte. Als Urheber wird die pro-iranische Hisbollah vermutet.
Feuerüberfall auf Synagoge in Bagdad - vier Tote.
Anschlag auf Synagoge in Djerba - 21 Tote. Vor der Synagoge La Ghriba auf der tunesischen Mittelmeerinsel Djerba bringt ein 24-jähriger Anhänger der Terrororganisation Al Kaida einen mit Gasflaschen beladenen Kleinlaster zur Explosion.
Doppelanschlag mit Autobomben auf zwei Synagogen in Istanbul - mindestens 22 Tote, rund 250 Verletzte. (APA/red)
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