Samstag, 15. November 2003

Kollision: Zwei US-Helikopter im Nordirak abgestürzt!

  • 17 Soldaten getötet; Bush bleibt aber bei Irak-Plänen
  • Ein "Black Hawk" war vor dem Absturz angegriffen worden

Schwerer Helikopter-Unfall im Irak! Beim Absturz zweier Hubschrauber der US-Armee im Irak wurden am Samstag 17 Soldaten getötet. Vorangegangen war dem Crash ein Angriff auf einen der beiden "Black Hawks", der dadurch außer Kontrolle geriet und mit einem weiteren Helikopter kollidierte. US-Präsident George W. Bush bat danach um Geduld im Kampf gegen Aufständische im Irak.

"Wir denken nicht, dass es Jahre und Jahre dauern wird", sagte Bush in einem BBC-Interview, das bereits am vergangenen Mittwoch aufgezeichnet worden war und heute gesendet werden sollte. Das irakische Volk sei durchaus in der Lage, das eigene Land zu regieren. "Wir glauben, dass die Demokratie im Irak Fuß fassen wird, und dass ein freier und demokratischer Irak dabei helfen wird, den Nahen Osten zu verändern."

Rumsfeld: Keine Abzugspläne
Die USA werden nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld auch nach der geplanten Installierung einer Übergangsregierung im Irak im kommenden Juni nicht mit dem Truppenabzug aus dem Golfstaat beginnen. Die vom Regierenden Rat vorgestellten Planungen für eine solche Regierung hätten "nichts mit den US-Truppen im Irak zu tun", sagte Rumsfeld am Sonntag.

"Es gibt keine Veränderung der Sicherheitslage", erklärte der Verteidigunsminister vor einem Besuch bei US-Soldaten im japanischen Okinawa. Der Zeitplan des Regierenden Rats beziehe sich auf die Regierung des Landes und nicht auf Fragen der Sicherheit, sagte Rumsfeld. (APA/red)

15.11.2003 18:25