Donnerstag, 13. November 2003

"Operation Eisenhammer": USA bombardieren Bagdad

  • Ziel: Widerstand gegen Besatzer soll geschwächt werden
  • Bombardements auch schon am Mittwoch

Mit Bombardements aus der Luft und am Boden haben am Donnerstag wieder Schläge der US-Armee gegen nicht näher definierte Ziele in Bagdad begonnen. Die "Operation Eisenhammer" soll nach US-Militärangaben den irakischen Widerstand gegen die Besatzung schwächen, berichtete der Sender CNN.

Mittwoch abend wurde bei Bombardements im Süden von Bagdad eine Fabrikshalle zerstört, die nach US-Berichten als Treffpunkt für Aufständische gedient habe. Nach dem schweren Selbstmordanschlag gegen das Hauptquartier der Italiener im Irak und mehreren anderen blutigen Attentaten will die US-Armee mit der "Operation Eisenhammer" nun einen Gegenschlag führen, um die Sicherheitslage zu verbessern.

Etwa 30 bis 35 Angriffe würden pro Tag von irakischen Widerstandskämpfern gegen die Koalitions-Armee im Irak durchgeführt. Der Großteil davon kann nach Militärangaben abgewehrt werden.

(apa)

13.11.2003 20:17