USA: Höchstens 5.000 Iraker im bewaffneten Widerstand
- Diese verfügen aber über Geld, Nachschub und Ausbildung
- Größtenteils Saddam-Anhänger, auch ausländische Kämpfer
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Der Befehlshaber der US-Truppen im Irak schätzt den bewaffneten Widerstand gegen die Besatzung auf nicht mehr als 5.000 Mann. General John Abizaid sagte am Donnerstag im US- Zentralkommando in Florida, diese relativ kleine Zahl von Untergrundkämpfern verfüge über beträchtliche Geldmittel, Nachschub und Ausbildung.
Die größte Gruppe werde von Anhängern des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein gestellt. Auch ausländische Kämpfer stellten eine Gefahr dar und gelangten zunehmend ins Land. "Das Ziel des Feindes ist, den Willen der USA zu brechen, uns zum zum Verlassen des Landes zu bringen", sagte Abizaid.
Nach seinen Worten können die Aufständischen die US-Streitkräfte nicht mit militärischen Mitteln aus dem Irak vertreiben. Ihre Unterstützung in der Bevölkerung sei gering; für ihre "Dreckarbeit" würden oft junge und arbeitslose Kriminelle angeworben.
"Es ist sehr wichtig, dass unser militärischer Erfolg von politischen und wirtschaftlichen Erfolgen begleitet wird, damit wir diese zornigen jungen Männer aus den Straßen bekommen", sagte der General weiter. "Ich möchte versichern, dass es keine militärische Bedrohung in Irak gibt, die uns vertreiben könnte. Wir haben das am besten ausgerüstete und ausgebildete Heer der Welt."
(apa)
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