Nackte Soldatin! "Hustler"-Verleger kaufte Oben-ohne-Fotos von Jessica Lynch
- Flynt will sie abgeblich nicht veröffentlichen
- Wirbel um ihr Buch: I Am a Soldier, Too - die ganze Wahrheit oder gelogen?
Ärger für Rekrutin Jessica Lynch! Die Ex-Soldatin könnte bald NACKT auf Hochglanzpaier zu sehen sein: Der Verleger des Sex-Magazins "Hustler", Larry Flynt, hat nach eigenen Angaben Oben-ohne-Fotos der während des Irak-Kriegs in Gefangenschaft geratenen US-Soldatin gekauft. Am 11. November kam ihr Buch ("I Am a Soldier, Too: The Jessica Lynch Story") in Amerika auf den Markt: Darin klagt die 20-jährige Soldatin die Army an! Außerdem schildert die ehemalige US-Soldatin, wie sie sich gegen die Amputation ihres Beines wehrte. Und an eine Vergewaltigung will sie sich gar nicht erinnern können. All das ist Stoff genug, um den Verkauf des Buches ordentlich zu promoten...
Zu den Oben-Ohne-Fotos sagte der Hustler-Verleger, er wolle die Bilder der Rekrutin nicht veröffentlichen. Ein Sprecher der Frau konnte zunächst nicht für einen Kommentar erreicht werden
"Ich habe sie zuerst mit der Absicht gekauft, sie zu veröffentlichen", hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. "Dann habe ich aber schnell meine Meinung geändert und mich entschieden, sie zurückzuhalten." Die Schnappschüsse habe er von zwei Soldaten erworben, die mit Lynch gedient hätten. Medienberichten zufolge zeigen die Fotos Lynch oben ohne beim Herumtollen mit zwei Männern in der texanischen Kaserne, in der sie vor ihrem Einsatz im Irak stationiert war.
Die Soldatin war während des Irak-Krieges in Gefangenschaft geraten und lag neun Tage verletzt in einem irakischen Krankenhaus. Sie war unter noch unklaren Umständen aus dem Krankenhaus heraus geholt worden. Seit ihres Kriegs-Einsatzes gilt sie in den USA als Nationalheldin.
Der entschiedene Kritiker des von den USA angeführten Krieges gegen den Irak bezeichnete Jessica Lynch als Spielfigur der US-Regierung. Diese versuche auf zynische Weise, "eine 'Heldin' zu kreieren, die dem amerikanischen Volk den 'Krieg' verkaufen kann." Lynch selbst sei keine Heuchlerin: "Sie ist ein Opfer der Medien und der Regierung."
Die Soldatin war berühmt geworden, als sie nach Angaben der US-Armee mit ihrem Konvoi am 23. März in der Nähe von Nassirijah in einen Hinterhalt geraten war. Lynch habe verzweifelt gekämpft, bevor sie gefangen worden sei, hatten Sprecher zunächst angegeben. Lynch selbst gab später an, sie habe keinen einzigen Schuss abgefeuert. Am Dienstag erschien die von ihr autorisierte Biografie "I Am A Soldier, Too: The Jessica Lynch Story". (apa)
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