Gericht kennt keine Gnade: Öl-Baron bleibt in U-Haft!
- Yukos-Zampano Chodorkowski sitzt seit 25. Oktober im Gefängnis. Präsident Putin sagt der Korruption den "offenen Kampf" an
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Der russische Öl-Manager Michail Chodorkowski muss in Haft bleiben. Das entschied ein Moskauer Gericht am Dienstag nach der Prüfung eines Antrags auf Haftentlassung. Der Hauptaktionär und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Ölkonzerns Yukos wurde am 25. Oktober verhaftet.
Dem seither inhaftierten Chodorkowski wird zur Last gelegt, bei umstrittenen Privatisierungen Mitte der 90er Jahre sowie durch Steuerhinterziehung den Staat um insgesamt eine Milliarde Dollar (870 Mio. Euro) betrogen zu haben. Kritiker vermuten den Kreml hinter dem Verfahren gegen den politisch ambitionierten Chodorkowski.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat erst am Montag die Gleichheit aller vor dem Gesetz betont und einen "offenen Kampf" gegen die Korruption gefordert. Diese habe in Russland "besondere Formen" angenommen, sagte er in Anspielung auf Chodorkowski. (APA/red)
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