Montag, 10. November 2003

Uganda: Über 100 Tote bei Angriffen von Rebellen

  • Fünf Tage lang Angriffe im Norden des Landes

Ugandische Rebellen haben bei Angriffen im Norden des Landes im November 2003 mehr als 100 Menschen getötet. Kämpfer der Widerstandsarmee des Herrn (LRA) hätten an fünf aufeinander folgenden Tagen Dörfer im Bezirk Lira überfallen, sagte ein Behördensprecher. Dort wurden mehr als 100 Leichen gefunden.

Ein Militärsprecher in Lira, 270 Kilometer nördlich von Kampala, erklärte, er könne den Tod von etwa 40 Menschen bestätigen. Die LRA kämpft seit 17 Jahren gegen die Regierung von Präsident Yoweri Museveni.

Ihr gewaltsamer Aufstand hat den gesamten Norden Ugandas verwüstet, tausende Bewohner das Leben gekostet und fast 900.000 weitere in die Flucht getrieben.
(apa)

10.11.2003 12:35