Nach Anschlägen in der Türkei: Muzicant fürchtet Terror in Wien
- Forderung an Strasser: Mehr Geld für Security-Leute
- PLUS: Die Bilder der Anschläge in Istanbul!
·Türkei-Terror
Zahl der Toten weiter gestiegen
·Neuer Terror:
Die Bilder: Chaos in Istanbul
·Synagogen
Hunderte Tote bei Anschlägen seit '80
·Hintergund I
Die Neve-Salom- Synagoge Istanbuls
·Hintergrund II
Die Bet-Israel- Synagoge Istanbuls
Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Ariel Muzicant, forderte Innenminister Ernst Strasser (V) am Samstag angesichts des jüngsten Anschlags auf zwei Synagogen in Istanbul auf, seine bisherige Position in Bezug auf die Übernahme der Sicherheitskosten der Kultusgemeinde in Österreich neu zu überdenken. Die Fachleute des Innenministeriums hätten sich überzeugt, dass die von der IKG getroffenen Maßnahmen, um die Sicherheit der Juden in Österreich zu gewährleisten, notwendig seien, betonte Muzicant.
Vergangene Woche hatte der Innenminister dem IKG-Präsidenten mitgeteilt, dass es zu den jährlich zwei Millionen Euro kostenden Sicherheitsmaßnahmen der Gemeinde keinen Zuschuss geben werde und dabei auf bereits für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen abgestellten Polizisten verwiesen.
"Die Tote und Verletzten Juden in Istanbul sind eine deutliche Warnung", betonte Muzicant. "Wir können nicht, weil Personalkosten nicht subventioniert werden, zulassen, dass Wien die nächste Station des Terrors gegen Juden wird." Und, so der IKG-Präsident weiter: "Ich verlange, dass das Leben der in Österreich lebenden Juden so geschützt wird, wie es in einem reichen und wohlhabenden Staat wie Österreich möglich sein muss." (APA/red)
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