Montag, 10. November 2003

Nebel führt zu Unfällen: Auf Pyhrn- und Südautobahn staute es sich

  • Behinderungen auch auf der Packer Bundesstraße
  • Autofahrerklubs warnen vor gefrierendem Nebel

Für die Autofahrer begann die Woche denkbar schlecht: Gleich vier Unfälle sorgten Montagfrüh für Verzögerungen auf Österreichs Straßen. Gegen 5.30 Uhr krachte es in der Steiermark auf der Pyhrnautobahn (A9) in Fahrtrichtung Graz auf Höhe Wildon, rund eine Stunde später in Kärnten auf der Südautobahn (A2) Richtung Wien bei Wolfsberg. Dazwischen sorgte gegen 6.00 Uhr der dichte Nebel für einen Auffahrunfall auf der Westautobahn (A1) in Oberösterreich. Die Autofahrerklubs warnen unterdessen vor gefrierendem Nebel.

Alle betroffenen Autobahnen mussten im Zuge der Aufräumarbeiten für mindestens eine Stunde gesperrt werden, teilte der ARBÖ mit. Spitzenreiter war hier die A2, die wegen eines Lkw-Unfalles rund zweieinhalb Stunden nicht befahrbar war. Zusätzlich eng wurde es hier, als sich auf der Packer Bundesstraße (B70), über die bei St. Andrä umgeleitet wurde, gegen 6.30 Uhr ebenfalls ein Zusammenstoß ereignete. Der Verkehr auf der B 70 wurde für rund 20 Minuten wechselseitig angehalten.

Eineinhalb Stunden dauerte es auch auf der A9. Wegen eines Unfalles aus bisher ungeklärter Ursache wurde hier von 5.30 Uhr bis 7.00 Uhr aufgeräumt. Der Rückstau bis Lebring dauerte noch bis etwa 7.40 Uhr an.

Wegen starken Nebels - der ARBÖ sprach von Sichtweiten unter 50 Metern - stießen auf der Westautobahn bei Kilometer 243 auf Höhe St. Georgen in Fahrtrichtung Salzburg kurz nach der neu errichteten Nebelwarnanlage zwei Fahrzeuge zusammen. Ein drei bis vier Kilometer langer Rückstau bildete sich, teilte die Autofahrerorganisation mit.

Warnung vor gefrierendem Nebel
Die Autofahrerklubs warnten vor gefrierendem Nebel. Auf Grund der tiefen Temeperaturen kann es zu Glatteisbildung kommen. Besonders aufmerksam sollte man bei Brücken und Waldabschnitten sein. „Fahren auf Sicht sollte bei dichtem Nebel oberste Priorität sein“, rät ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch. Auch die Geschwindigkeit sollte auf die Witterungsverhältnisse abgestimmt sein.

(apa/red)

10.11.2003 07:55