Französische Airline Aeris meldet Konkurs an
- 10 Millionen Euro: Nötige Finanzmittel für Übernahme nicht aufgebracht
- 310 Angestellte stehen auf der Straße
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Nach der Charterflug-Gesellschaft Aero Lloyd steckt nun der nächste Miet-Flieger in Schwierigkeiten: Die französische Aeris hat Konkurs angemeldet. Die Gesellschaft hat am Samstag ihre Tätigkeit eingestellt.
Ein Handelsgericht von Toulouse hatte am Freitagabend die gerichtliche Liquidierung der Gesellschaft angeordnet, zumal die Interessenten für eine Übernahme, die Ecplor'Air und ein Aeris Mitarbeiterkonsurtium, nicht die nötigen Finanzmittel von etwa zehn Mio. Euro aufbringen konnten.
Das Gericht hat der Gesellschaft Aeris einen Monat Zeit gegeben, um die 310 fest angestellten Vollzeitbeschäftigten zu kündigen, erklärte Gerichtsverwalter Christian Caviglioli. Die Fluglizenz sowie die Start- und Landerechte für die Linienflüge bleiben bis Ende des Monats in Kraft, hieß es weiter. "Es ist eine kleine Hoffnung, aber sie bietet einen Ausweg, wenn jemand die Gesellschaft sofort übernimmt".
Aeris besitzt insgesamt sieben Flugzeuge, zwei Boeing 767 und fünf Beoing 737. Neben der Chartertätigkeit betrieb die Fluggesellschaft seit vergangenem Juli auch Linienflüge zwischen dem Pariser Flughafen Orly und den südfranzösischen Toulousem Toulon, Perpignag und Tarbes. (apa, red)
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