Austrian starten Osteuropa-Offensive: Direktflüge ab Bratislava
- AUA bedienen 35 Destinationen in Zentral- und Osteuropa
- Ausgeglichenes Ergebnis im Gesamtjahr erwartet
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Die Austrian Airlines Group (AUA) startet eine Zentral- und Osteuropa-Offensive. Ab Mai 2004 seien Direktflüge von Pressburg (Bratislava) nach Brüssel, Paris und London geplant. Weitere Direktflug-Verbindungen aus anderen osteuropäischen Metropolen nach Westeuropa würden derzeit geprüft.
"Wir gehen davon aus, dass im Zuge der EU-Osterweiterung im Mai 2004 auch die Nachfrage nach Direktflügen aus den Hauptstädten der Beitrittsländer in westeuropäische Metropolen steigen wird", sagte AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen. Diesen Trend werde die AUA neben dem weiteren Ausbau des Transferflugverkehrs über Wien von und nach Zentral- und Osteuropa nützen.
Brüssel, Paris und London würden ab Mai 2004 täglich direkt ab Bratislava vorerst mit einer in Bratislava stationierten Boeing 737 angeflogen. Diese Verbindungen seien die aufkommensstärksten Routen aus der Slowakei. Der slowakische Flugreisemarkt zeichnet sich laut AUA durch hohes Wachstumspotenzial aus. Das Passagieraufkommen am Flughafen Bratislava stieg 2002 um 25,5 Prozent auf rund 370.000 Passagiere.
Die AUA werde ex Bratislava "wettbewerbsfähige Preise anbieten", ergänzte AUA-Marketingvorstand Josef Burger. Der Direktflug ex Bratislava könne außerdem mit einem Rückflug über Wien kombiniert werden.
Die AUA bedient derzeit 35 Destinationen in Zentral- und Osteuropa und deckt 87 Prozent des internationalen Flugaufkommens in diesen Raum ab.
Ergebniseinbruch
Österreichs Luftfahrt-Riese Austrian Airlines Group (AUA) hat in den ersten drei Quartalen 2003 einen stärkeren Ergebniseinbruch verzeichnet als von Analysten erwartet - und ist wieder in die Verlustzone gerutscht.
Das Betriebsergebnis (EBIT) sackte von Jänner bis September 2003 von plus 61,8 Mio. Euro auf minus 7,5 Mio. Euro ab. Bei ihrer optimistischen Prognose für das Gesamtjahr 2003 bleiben die AUA-Chefs trotz allem: Sie hoffen weiterhin auf ein ausgeglichenes Ergebnis.
Nachdem die AUA den Negativeffekten des ersten Halbjahres "mit massiven Gegensteuerungs-Maßnahmen" begegnet sei und diese damit "einigermaßen abgefangen" habe, befinde sich die AUA seit dem Halbjahr "wieder auf Offensivkurs", betonte Sörensen. Auf Basis eines neu gestalteten Marktauftritts sei eine umfangreiche Produkt- und Angebotsoffensive gestartet worden, der nun eine geografische Offensive in Richtung Zentral- und Osteuropa folge.
(apa, red)
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