Ronaldo-Transfer: Real riskiert Kraftprobe mit der FIFA
- Spanier wollen keine Nachzahlung an Inter Mailand leisten
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Im Streit um den Transfer von Ronaldo riskiert Real Madrid eine Kraftprobe mit dem Weltverband FIFA. Der spanische Meister erhob Einspruch gegen die FIFA-Entscheidung, wonach Real für den Ronaldo-Transfer vor rund eineinhalb Jahren eine Nachzahlung von 10 Millionen Euro an Inter Mailand leisten muss. Ein FIFA-Sprecher bestätigte die offizielle Anfechtung des Beschlusses.
Real Madrid hatte Ronaldo im Sommer 2002 für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro von Inter erworben. Beide Vereine kamen damals überein, dass die Mailänder von Real neben der Ablösesumme einen Spieler erhalten sollten. Falls man darüber keine Einigung erzielen würde, sollte Real weitere 10 Millionen Euro an Inter zahlen. Die Italiener wollten von Real den Argentinier Santiago Solari übernehmen, aber der Fußballer weigerte sich, nach Mailand zu wechseln.
Nach Ansicht der FIFA sind die Spanier damit verpflichtet, die ausstehenden 10 Millionen Euro an Inter zu zahlen. Dem gegenüber argumentierte Real, die Italiener hätten Solari ein "lächerliches Angebot" gemacht und damit gegen die Transfervereinbarung verstoßen.
(apa)
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