Mittwoch, 5. November 2003

David vs Goliath: Salzburg kämpft gegen die Geschichte

  • Europacup-Statistik: Italo-Teams haben klar die Nase vorn
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Treffen österreichischer Vereine mit italienischen Klubs im Europacup haben bereits Tradition, gibt es sie doch bereits seit 1955. Und gleich zwei in diesem Herbst. Nachdem der SV Salzburg überraschend Udinese Calcio ausgeschaltet haben, bekommt er es nun in der zweiten UEFA-Cup-Runde mit dem AC Parma zu tun.

Trotz des "kleinen Wunders von Udine" trennen Italiens Serie A und Österreichs Bundesliga noch immer Fußball-Welten. Das zeigt auch die Statistik recht deutlich. In den bisherigen 59 Spielen zwischen Vertretern der beiden Nachbarländer hat Rot-Weiß-Rot erst zwölf Siege und elf Remis erreicht, aber 36 Mal verloren. Aus den 26 KO-Duellen gingen die Italiener 19, die Österreicher sieben Mal als Aufsteiger hervor.

Legendärer Sieg des Sportclubs
Für den ÖFB-Glanzpunkt in der Statistik sorgte der Wiener Sportclub, der 1958 mit dem legendären 7:0 über Juventus Turin in Wien die erste Runde im Meistercup nahm. Unvergessen sind auch die UEFA-Cup-Finali des SV Salzburg 1994 gegen Inter (zwei Mal 0:1). Nach Admira, Austria (jeweils gegen Inter), FC Tirol (AC Torino und AC Milan), Sturm Graz (Hellas Verona) ging die Mozartstädter zuletzt gegen Udinese als Aufsteiger hervor.

AC Parma - Alles Käse?
Der AC Parma hat es in den europäischen Klub-Konkurrenzen erst ein Mal mit Österreichern zu tun gehabt. In der dritten Runde der UEFA-Cup-Saison 1999/2000 eliminierten die Mannen aus der Käse- und Schinken-Stadt Sturm Graz nach einem 2:1-Heimsieg durch ein 3:3 nach Verlängerung im Schwarzenegger-Stadion. Der damalige Sturm-Keeper Pepi Schicklgruber hatte die Gäste mit einem hinter der Torlinie gefangen Ball tatkräftig unterstützt. (apa/red)

5.11.2003 09:55