Sturm-Boss Kartnig selbstbewusst: "Wir steigen nicht ab"
- Verträge würden um 50 % gekürzt, Neuzugänge sollen kommen
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Trotz der prekären Lage in der Fußball-Bundesliga ist für Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig das Wort "Abstieg" tabu. "Wir steigen nicht ab, ich lebe von der Hoffnung", erklärte der Sturm-Boss. Im Falle des Falles würden die Spieler-Verträge automatisch um 50 Prozent der Bezüge gekürzt werden. "Aber jeder, der will, kann danach gehen", stellte Jung-Ehemann Kartnig fest.
Ansonsten will Kartnig trotz des 0:5-Debakels in Salzburg vom "worst case", also dem Gang in die Red-Zac-Erste-Liga, nichts wissen. "Ich hoffe, dass das nicht eintritt, was sich viele wünschen", ist Kartnig überzeugt, dass bei einigen Konkurrenten die Schadenfreude über die Sturm-Krise groß ist. "Aber den Gefallen tu ich ihnen sicher nicht", ergänzt der Klub-Präsident gewohnt kämpferisch.
Kein Grund zur Panik
Derzeit liegen die Grazer "Blackies" nach 16 von 36 Runden an vorletzter Stelle der Tabelle. Vom Schlusslicht FC Kärnten trennen den zweifachen ÖFB-Meister derzeit nur zwei Zähler. Für Kartnig bei 20 noch ausstehenden Partien kein Grund zur Panikmache, aber Grund genug, um Reaktion zu zeigen. "Wenn das so weitergeht, dann werden wir im Winter einige Neue holen. Denn wer steigt schon gerne ab? Ich sicher nicht."
"Wir haben derzeit kein Glück"
Viel Hoffnung setzen die Steirer auch in die Rückkehr der zuletzt verletzten Stützen Dmitrovic, Neukirchner, Filipovic und De Wilde. Auf dem Platz will Kartnig bereits am Samstag zu Hause gegen die Admira vollen Einsatz sehen. "Wir müssen alles geben und nicht nur spielen. Denn das hilft uns nichts, da wir derzeit kein Glück haben", gab Kartnig als Devise aus. Auch an die Fans appellierte der Präsident: "Wir müssen die Nerven bewahren und zusammenhalten. Die Fans müssen zur Mannschaft stehen und dürfen uns nicht im Stich lassen." (apa)
