Spionage? Toyota-Techniker beteuert seine Unschuld
- Verdächtigen in Ferrari-Spionage-Affäre drohen zwei Jahre Haft
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Den drei italienischen Technikern, denen Werkspionage gegen Ferrari vorgeworfen wird, drohen bis zu zwei Jahren Haft. Nach Angaben italienischer Medien konzentriert sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft von Modena auf den Toyota-Techniker A. S., der von der Kölner Polizei zunächst festgenommen, nach dem Verhör jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden war.
Der seit einigen Jahren in Köln lebende Techniker beteuerte jedoch seine Unschuld. "Ich habe keine Informationen gestohlen, ich habe mit dieser Affäre nichts zu tun", sagte der Techniker nach Angaben der Tageszeitung "Gazzetta di Modena". Die Ermittlung gegen den Italiener waren auf Grund einer Anzeige Ferraris eingeleitet worden. Der Rennstall von Maranello wollte jedoch die Medienberichte über die Untersuchung nicht kommentieren.
Die Staatsanwälte ermitteln auch gegen zwei weitere Personen, darunter den Aerodynamik-Experte M. I., der von Ferrari zu Toyota gewechselt hatte. Danach hatte er sich selbständig gemacht und nach Angaben der Tageszeitung "Gazzetta dello Sport" eine eigene Aerodynamik-Firma gegründet, die von der italienischen Polizei am Montag durchsucht worden war. Der Ingenieur weigerte sich, auf die Fragen der Journalisten zu antworten. (apa/red)
