EURO 2008: Klagenfurter Stadion ist jetzt fix!
- Baubeginn auf dem Areal des Wörthersee-Stadions 2004
- UEFA-Delegation mit Stadion Salzburg und Tivoli zufrieden
·EURO 2008
Salzburger & Tivoli sind für EM bereit
·Europareif!
Gutes Zeugnis für Happel-Stadion
·EM 2008
Klagenfurt baut ein eigenes Stadion
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Der Standort des Klagenfurter Stadions für die 2008 von der Schweiz und Österreich stattfindenden Fußball-Europameisterschaft ist nunmehr fix. Dies verkündeten am Donnerstag Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider und Klagenfurts Finanzstadtrat Walter Zwick beim Besuch der UEFA-Inspektoren, die nach Stationen in Wien, Salzburg und Innsbruck ihren Österreich-Besuch in Kärnten beendeten.
Klagenfurt als vierter Standort der Euro 2008 nach Wien, Salzburg und Innsbruck ist damit wohl gesichert. Mit dem Bau der neuen EM-Arena auf dem Areal des derzeitigen Wörthersee-Stadions wird im Herbst 2004 begonnen. Die Bauzeit beträgt knapp zwei Jahre, die Kosten von 33,7 Millionen Euro werden zu je einem Drittel von Bund, Land und Stadt getragen.
Die schriftliche Garantie gegenüber der UEFA muss bis 30. November d.J. abgegeben werden. "Wir haben vor einem Jahr das Projekt mit Hilfe einer 3-D-Brille gesehen und gehen davon aus, dass nicht 30.000 Zuschauer Brillen bekommen werden", sagte UEFA-Inspektor Jürgen Müller angesichts der heißen Diskussionen um Klagenfurt in den vergangenen Wochen scherzend. Ziel der Inspektionsreise sei es gewesen, vor Ort feststellen, was sich seit der hervorragenden Kandidatur vor einem Jahr getan hat. Müllers Resümee: Das Wiener Happel-Stadion sei ein Vorzeigeprojekt, bei welchem nur noch Feinabstimmungen erforderlich seien. Von Salzburg und Innsbruck sei er überzeugt, dass auch umgesetzt wird, was präsentiert wurde.
Dass Klagenfurt ein EM-Stadion erhält, ist auch auf massive Unterstützung des Bundes zurückzuführen. "Alles ist jetzt bestens: Klagenfurt und Kärnten werden vom Bund ein Sonderangebot erhalten", sagte dazu Schweitzer. Konkret handelt es sich um die zusätzliche Errichtung einer Ballsportschule (deren Betrieb der Bund zur Gänze übernehmen wird), die Fußball-Akademie und die Übernahme von zwei Drittel der Rückbaukosten des Stadions. "Aber ich bin überzeugt, dass die EM einen Fußball-Boom auslösen wird, so dass dieser Rückbau vielleicht gar nicht notwendig sein wird", merkte er an.
FC Kärnten muss sich um neues Domizil umsehen
Der FC Kärnten muss sich für zwei Saisonen um ein anderes Domizil umschauen. Zur Diskussion stehen Villach und St. Veit/Glan, aber auch ein Ausweichplatz in Klagenfurt. "Wir bekommen mit der Fußball-Akademie eine so große Chance und sind daher bereit, ein oder die andere Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen", sagte dazu Haider in seiner Eigenschaft als FCK-Präsident. (APA/Red.)
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