EM 2008: UEFA gibt gutes Zeugnis für Happel-Stadion
- Schauplatz für EM-Titelkämpfe mit kleinen Abstrichen gerüstet
- PLUS: Stadt Klagenfurt baut ein eigenes EM-Stadion
·EM 2008
Klagenfurt baut ein eigenes Stadion
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Die viertägige Inspektionstour der österreichischen EM-Stadien 2008 durch eine UEFA-Delegation hat im Wiener Ernst-Happel-Stadion begonnen. Dem für 29. Juni 2008 vorgesehenen Final-Schauplatz wurde von Delegationsleiter Jürgen Müller ein gutes Zeugnis ausgestellt, der Deutsche zog in Anwesenheit von ÖFB-Präsident Friedrich Stickler und Sportstaatssekretär Karl Schweitzer bei einer Pressekonferenz am Abend im VIP-Klub des Stadions ein positives Resümee der Visite.
Müller hatte nur eine kleine Einschränkung anzubringen: "Für die EM müssen noch einige Adjustierungen vorgenommen werden, aber in den Grundstrukturen bietet das Happel-Stadion gute Voraussetzungen für EM-Spiele. Das Stadion ist ein Beispiel dafür, wie man es machen soll." In der Prater-Arena ist die Austragung von sieben EM-Matches geplant.
Hinsichtlich des derzeit diskutierten EM-Schauplatzes Klagenfurt bevorzugt Müller die Beobachterrolle. "Wir überlassen die Verhandlungen zunächst Veranstalter Österreich. Aber wir gehen davon aus, dass Österreich im September 2006 vier Stadien präsentiert, die den Anforderungen entsprechen." (apa/red)
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