Volleyball: hotVolleys gewinnen Spitzenspiel gegen Tirol
- Wiener entscheiden das Match mit 3:1 Sätzen für sich
- Service entschied im ersten Saison-Duell zu Gunsten der Wiener
Nach dem ersten Saison-Duell der Aon hotVolleys mit VT Tirol im Wiener Budocenter dürfen die heimischen Volleyball-Fans mit einer überaus interessanten Saison rechnen. Die beiden Top-Teams der Aon VolleyLeague boten beim 3:1 der Gastgeber ein Match mit Dynamik und Rasse, wie es zuvor in Österreich in dieser frühen Saison-Phase noch nicht gespielt worden ist. Im Vergleich zur gleichen Zeit des Vorjahres sind beide Mannschaften schon weiter, bis zum Europacup muss dennoch noch an den Feinheiten gefeilt werden.
Doch an diesem ersten großen Volleyball-Abend der Saison ließ sich von den technischen Fehlern auf beiden Seiten niemand der Zuschauer die Laune verderben. Es wurde um den Sieg gekämpft, als ginge es bereits um den Meistertitel, am Ende bestätigten die Jubelposen bei den hotVolleys und die hängenden Köpfe bei den Tirolern diesen Eindruck. "Ich bin stolz, dass es in Österreich zwei so gute Mannschaften gibt. Wir haben uns seit der letzten Saison beide gut verstärkt", meinte hotVolleys-Manager Peter Kleinmann danach.
Aufspieler können überzeugen
Besonders entsprochen haben in beiden Lagern die Aufspieler, der Pole Maciej Dobrowolski bei den Wienern und der Brasilianer Fabiano da Silva sind deutliche Gewinne auf dieser Schlüsselposition. Speziell Dobrowolski beeindruckte nicht nur durch seine exakten Aufspiele, sondern auch durch harte, gut platzierte Services und in brenzligen Situationen als Schlitzohr. "Er hat einen ziemlichen Spielwitz, bringt uns viel weiter", meinte hotVolleys-Kapitän Gerald Reiser.
Service entschied das Spiel
Geführt von Dobrowolski, präsentierte sich der Meister kompakter und weniger Fehler anfällig. Der wesentlichste Erfolgsfaktor war, dass man das Service im Gegensatz zum Gegner auf hohem Niveau halten konnte. Tirol-Manager Hannes Kronthaler forderte daher, dass unter Coach Uli Sernow nun am Aufschlag gearbeitet werden müsse: "Wir müssen uns entscheiden, ob wir mehr auf Sicherheit gehen oder mit Risiko-Aufschlägen Fehler riskieren. Diesmal hat's nicht geklappt, und unser Block war gegen die schnellen Dobrowolski-Bälle anfällig."
Das nächste der vier direkten Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams im Grunddurchgang ist für 6. Dezember angesetzt, gerade rechtzeitig vor den ersten Europacup-Auftritten in der Woche darauf. (apa/red)
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