Nach Terror in Riad: El Kaida bekennt sich zum Anschlag
- Mit Sprengstoff beladenes Auto fuhr in Wohnanlage, 17 Tote
- Erste Verdächtige am Dienstag festgenommen
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Das Terrornetzwerk El Kaida hat sich nach einem Zeitungsbericht zu dem blutigen Bombenanschlag in der saudiarabischen Hauptstadt Riad bekannt. Die Zeitung "Al Mayalla" mit Sitz in London berichtete am Dienstag, sie habe ein entsprechendes E-Mail von einem mutmaßlichen El-Kaida-Führer erhalten, dessen Name mit Abu Mohammed el Abladj angegeben wurde.
"Wir haben die Wohnanlage Muhaya angegriffen", hieß es im E-Mail. Der Absender ging dabei auch auf Vorwürfe ein, der Bombenanschlag habe Araber und Moslems das Leben gekostet. Nach Ansicht der El Kaida sei auch die Zusammenarbeit mit Amerikanern verboten. Die Behörden in Saudiarabien und den USA hatten den Anschlag bereits am Wochenende der El Kaida zugeschrieben.
Die saudiarabischen Behörden haben einem Zeitungsbericht zufolge bereits mehrere Verdächtige festgenommen. Die Verhaftungen seien in den vergangenen zwei Tagen erfolgt, berichtete die in London erscheinende saudiarabische Zeitung "Al Hayat" am Dienstag.
Die Sicherheitsbehörden verfügten über "wertvolle Informationen", die zu Festnahmen weiterer Verdächtiger führen könnten. Angaben über die Anzahl der Festnahmen machte die Zeitung nicht.
Bei dem Attentat in der Nacht auf Sonntag kamen amtlichen Angaben zufolge 17 Menschen ums Leben, unter ihnen fünf Kinder. Zu den Getöteten zählen unter anderen sieben Libanesen, vier Ägypter, ein Kanadier, ein Saudiaraber und ein Sudanese. 122 Menschen wurden verletzt. (APA)
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