Folge des Terrors: Rotes Kreuz will Zentrale in Bagdad schließen
- Auch Büro in Basra soll vorübergehend stillgelegt werden
- Selbstmord-Anschlag am 27. Oktober: Zwei Wachleute wurden getötet
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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wird Schweizer Zeitungsberichten zufolge seine Zentrale in Bagdad vorübergehend schließen. Darüber hinaus soll das Büro in der südirakischen Millionenstadt Basra ebenfalls für einige Zeit stillgelegt werden. Humanitäre Aufgaben wie Gefangenenbesuche sollen vorerst vom Nordirak aus erfolgen.
Der Rückzug ist eine Reaktion auf den Selbstmordanschlag vom 27. Oktober auf die IKRK-Zentrale in Bagdad, bei dem zwei irakische Wachleute getötet wurden. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes hätten dabei "schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen", dass das IKRK als große humanitäre Organisation zum Angriffsziel einer Gruppe von Unbekannten geworden sei, so IKRK-Präsident Jakob Kellenberger.
Für das IKRK waren bis zum Anschlag Ende Oktober rund 30 ausländische Mitarbeiter sowie mehr als 600 Iraker tätig. Größere Büros unterhielt die Organisation in Bagdad, Basra und im nordirakischen Erbil.
(apa)
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