Neue Umweltinitiative: Muss sich Schwarzenegger von seinem Lieblingsauto trennen?
- Benzinfressender Hummer des "Gouvernators" ist kalifornischen Umweltschützern ein Dorn im Auge
Arnold Schwarzenegger muss sich möglicher Weise von seinem Lieblingsauto trennen. Der gebürtige Steirer, der am 17. November in Sacramento als Gouverneur von Kalifornien angelobt wird, hat einen so genannten "Hummer" im persönlichen Fuhrpark. Dieser ursprünglich für rein militärische Zwecke gebaute Geländewagen ist ein wahrer Benzinfresser, das passt so ganz und gar nicht zu den mutigen Umweltplänen des neuen Gouverneurs.
Schwarzenegger gibt derzeit im 24-Stunden-Takt neue Mitglieder seines künftigen Teams bekannt. Chef für Umweltangelegenheiten soll mit Terry Tamminen ein eher liberaler Aktivist werden und der hat für seinen neuen Chef ein Positionspapier erstellt, dass Umweltschützer "selbst für einen liberalen Demokraten" als mutig weil vielfach gegen die konservative Linie von Präsident George Bush laufend, bezeichneten.
So sollen in Kalifornien veraltete und benzinfressende PKW angekauft und entsorgt werden und viel Geld in ein "Wasserstoff-Autobahn-Programm" investiert werden, das alternative Brennstoffe populär machen soll. Das wäre auch für Arnies Hummer der Ausweg. Denn sein mächtiger H1 verfügt über sechs Liter Hubraum, mehr als 300 PS und schluckt bis zu 30 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Tamminen hat deshalb schon während der Kandidatur Schwarzeneggers angekündigt, dass der Hummer des neuen Gouverneurs umgebaut und künftig mit Wasserstoff betrieben werden soll.
Bis dato hat Arnie das "gezähmte Monster" zwar nicht präsentiert, aber gemeint: "Ich will saubere Luft, Wasser und Umwelt. Man kann Umwelt und Jobs bewahren, alles was es dazu braucht ist Führungsqualität." (apa/red)
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