Friedensplan: Sharon bittet Moskau um Widerstand gegen Abstimmung
- "Würde Roadmap selbst in Gefahr bringen"
- Keine Zusage von Putin für Anliegen des israelischen Premiers
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Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat Russland aufgefordert, sich im Weltsicherheitsrat gegen eine Abstimmung über den internationalen Friedensplan für Nahost einzusetzen. "Aus unserer Sicht wäre eine Entscheidung des Weltsicherheitsrates schädlich für Israel", zitierte die Agentur Interfax am Mittwoch aus einem Interview mit Sharon. Der Ministerpräsident war am Vorabend nach dreitägigen Gesprächen unter anderem mit Präsident Wladimir Putin aus Moskau abgereist.
"Israel spricht sich deutlich gegen solche Pläne aus. Wir glauben, dass eine Abstimmung den Friedensplan selbst in Gefahr brächte", sagte Sharon vor seiner Abreise. Israel hat den als "Roadmap" bekannt gewordenen Plan im Prinzip befürwortet, allerdings unter 14 Vorbehalten. Nach Berichten israelischer Medien erhielt Sharon von Putin keine Zusage für sein Anliegen. Russland ist ständiger Vertreter im Weltsicherheitsrat und mit den USA, der UNO und der EU Mitglied des so genanten Nahost-Quartetts. (apa)
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