Bush besuchte Brandgebiete in Kalifornien
- US-Präsident von Schwarzenegger und Davis begleitet
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US-Präsident Bush hat sich am Dienstag einen Eindruck von der "massiven Zerstörung" durch die Brände in Südkalifornien verschafft. Nach einem Rundflug über einige der verkohlten Gebiete im Raum San Diego sprach Bush mit Familien, deren Häuser durch die Flammen zerstört wurden. Es sei ein "trauriger Moment", ihre Schilderungen von Verlusten und Zerstörung zu hören, sagte Bush.
Es war sein zehnter Besuch an der Westküste seit Amtsantritt. Der Präsident sprach von "notwendiger Bundeshilfe" für Südkalifornien, ohne jedoch konkrete Beträge und Programme zu nennen. Er bedankte sich bei Feuerwehrleuten und Helfern für deren unermüdlichen Einsatz.
Bush wurde bei seinem Besuch vom amtierenden Gouverneur Gray Davis und seinem gewählten Nachfolger, Arnold Schwarzenegger, begleitet. Die Notfallbehörde FEMA hat in den vergangenen Tagen über drei Millionen Dollar (2,62 Mio. Euro) an Soforthilfe für Feuer- Obdachlose ausgezahlt. Als erste Notspritze können Geschädigte einen Scheck über 5.000 Dollar vom Bund erhalten.
Bei anhaltend kühlem und feuchten Wetter rechneten die Behörden bis Dienstagabend (Ortszeit) mit einer vollständigen Eindämmung der Brände. Die mehr als eine Woche tobenden Feuer haben 22 Menschen das Leben gekostet. Nach Massenevakuierungen sind am Wochenende Tausende erstmals wieder zu ihren Häusern zurückgekehrt. Viele fanden nur noch Ruinen vor. Insgesamt zerstörten die Brände mehr als 3400 Häuser.
Der Gesamtschaden des Flammeninfernos lässt sich allerdings noch nicht genau abschätzen. Gouverneur Davis sprach von Schäden in Höhe von zwei Milliarden Dollar, doch in Medien zirkulierte bereits eine Summe von bis zu zwölf Milliarden Dollar.
(APA)
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