Montag, 3. November 2003

Peking: Ferrero-Waldner zu Besuch in China

  • Treffen mit Außenminister Li Zhaoxing
  • Nahost, Iran und Irak im Zentrum der Gespräche

Zu Beginn ihres China-Besuches ist Außenministerin Ferrero-Waldner am Montag in Peking mit ihrem chinesischen Amtskollegen Li Zhaoxing zusammen gekommen. Die beiden Politiker waren sich einig, dass die Beziehungen zwischen China und der EU noch nie so gut waren wie heute. Im Zentrum der Gespräche standen unter anderem die Situation in Nahost, im Iran und im Irak sowie Fragen der Menschenrechte.

Das Mitte Oktober veröffentlichte "EU-Politik-Papier" des chinesischen Außenministeriums unterstreiche den wichtigen Stellenwert Chinas bei der weiteren Entwicklung der Beziehungen mit Europa. Auch ein von der EU vorgelegtes Papier bekräftige nachhaltig, "dass China ein wichtiger strategischer Partner für die EU geworden ist", sagte Ferrero-Waldner.

Auch die Teilnahme Chinas am europäischen Satellitennavigationssystem Galileo sei eine wichtige Weichenstellung für eine engere Kooperation, betonte Ferrero-Waldner. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch darauf, dass es mit der am EU-China-Gipfel vergangene Woche erfolgten Paraphierung des ADS-Abkommens chinesischen Touristengruppen bald möglich sein wird, alle EU-Staaten zu besuchen.

"Dies wird China und die EU auf der Ebene der menschlichen Kontakte näher bringen, is Ferreo-Waldner überzeugt. Außerdem werde die EU innerhalb der nächsten fünf Jahre Chinas größter Handels- und Investitionspartner werden. Österreich bergüße diese Kooperationen mit China sehr, so die Außenministerin. (apa)

3.11.2003 14:31