"profil": Eigenartige Geschäfte mit Wiener Behinderteneinrichtung
- Aufträge für bestimmte Unternehmen zu sehr günstigen Preisen
- Vermehrt Professionisten anstatt Behinderter eingesetzt
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, tätigte die Wiener Geschützte Werkstätten GmbH (WGW) eigenartige Geschäfte. Die WGW, ein Tochterunternehmen der Gemeinde Wien in Form des Kuratoriums für Psychosoziale Dienste, habe Auftragsarbeiten für bestimmte Unternehmen regelmäßig zu überraschend günstigen Preisen ausgeführt und dafür oft Professionisten statt Menschen mit Behinderung eingesetzt.
Damit sei der ursprüngliche Zweck der WGW, die Integration Behinderter in die Arbeitswelt, schon länger nicht mehr erfüllt worden.
Darüber hinaus sei die WGW, laut einem profil vorliegenden Kontrollamtsbericht, von der Magistratsabteilung 12 der Gemeinde Wien schon seit 20 Jahren in vertragswidriger Form finanziert worden.
Für die Wiener Opposition wird die Sache zum Skandal. "Da werden unter dem Deckmantel der Behindertenbeschäftigung großteils Meister und Gesellen eingesetzt", so FP-Gemeinderätin Heidrun Schmalenberg. "Und privatwirtschaftliche Firmen, die sich keine Defizite leisten können, fallen um die Aufträge um."
Die ganze Story lesen Sie im neuen "profil"!
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