Adé an Gendarmerie: Künftig gibt es nur noch "Polizei"
- Strasser präsentierte die Eckpunkte seiner Polizeireform
- Blau gekleidete Beamte werden alle Aufgaben wahrnehmen
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Jetzt ist es fix: Die Zweiteilung der österreichischen Sicherheitskräfte in Polizei und Gendarmerie wird bald der Vergangenheit angehören. Laut den von Innenminister Ernst Strasser (VP) präsentierten Eckpunkten seiner Polizeireform werden künftig blau gekleidete Polizisten sämtliche Aufgaben der öffentlichen Sicherheit übernehmen.
Die 29.000 uniformierten Beamten in Österreich bekommen dann eine dunkelblaue Dienstkleidung. Statt bisher 36 Kommandodienststellen plus weiteren neun bei der Zollwache wird es in Zukunft nach den Plänen des Innenministeriums neun Landespolizeikommandos geben.
Ebenso werden die 27 für Personal und Ressourcen der Exekutive zuständigen Dienststellen auf neun reduziert. Den Landespolizeikommandos unterstellt sind Bezirks- und Stadtkommandos. Schließlich wird es nur noch Polizeiposten geben mit einem für alles in seinem Bereich verantwortlichen Postenkommandanten.
Auf den Posten sollen die Beamten für den gesamten Sicherheitsbereich - also auch für kleinere Straftaten - zuständig sein. Kriminalbeamte sollen sich so nur mehr um größere Fälle kümmern müssen. Weiters soll die Bürokratie vereinfacht werden: Künftig soll es nur mehr ein Formular für alle Anzeigen geben. (APA/red)
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