FPÖ-Parteivorstand: Gorbach verteilt die Macht neu
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Wie FORMAT schon vorab berichtet hat, baute der FPÖ-Vorstand die Partei am Freitag entscheidend um. Die von Vizekanzler Hubert Gorbach empfohlenen Personalrochaden an der Spitze der Freiheitlichen wurden einstimmig begrüßt. Das teilte der eigentliche FPÖ-Chef Herbert Haupt nach der knapp sechsstündigen Sitzung mit.
Demnach wird künftig Sozialstaatssekretärin Haubner nunmehr auch mit offiziellem Siegel versehen als geschäftsführende Parteichefin agieren. Allgemein als "gelungen" wurde laut Haupt auch der Einstand Gorbachs als Vizekanzler eingeschätzt. Die Funktion des Koordinators zwischen Bund und Landesparteien wurde Wiens Landeschef Kabas eingeräumt.
Zu den konkreten Inhalten der Sitzung wollten sich die FP-Spitzen danach nicht äußern. Die umstrittene Transitfrage, bei der ja von den Kärntner Freiheitlichen in den vergangenen Tagen Veto-Drohungen in Bezug auf die EU-Erweiterung gekommen waren, sei nur am Rande ein Thema gewesen, erklärte Gorbach.
Die neue geschäftsführende Obfrau Haubner äußerte sich gegenüber Journalisten nur schriftlich. In einer Aussendung meinte sie, dass sich die FPÖ künftig noch konzentrierter ihren Kernthemen zuwenden solle und diese als Team geschlossen bearbeitet werden müssten. Dabei möchte sich Haubner vor allem auf die Bereiche Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Steuerentlastung und -vereinfachung, einheitliches Pensionssystem und EU-Erweiterung konzentrieren.
Bei der Behandlung der Themen sollen stärker als bisher die Bereichssprecher, Länderverantwortliche und Experten beigezogen werden. (APA/red)
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