Zwei Tote: Viereinhalb Jahre Haft für Amokfahrer von Graz
- Nach Polizeikontrolle drehte betrunkener Christian H. durch
- Urteil noch nicht rechtskräftig
Erst kurz hatte er seinen L-17-Führerschein, als Christian H. im Mai von einer Polizeistreife in betrunkenem Zustand angehalten worden war. Der junge Mann drehte durch, raste davon. Die Bilanz: Zwei Tote. Am Dienstag fällte ein Schöffensenat in Graz das - noch nicht rechtskräftige - Urteil von viereinhalb Jahren Haft.
H. wurde vom Schöffensenat für schuldig der vorsätzlichen Gemeingefährdung befunden. H. wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt und erbat sich Bedenkzeit. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab.
Christian H. hatte erst einen Monat lang seinen L-17-Führerschein, als er zu einem Fußballspiel nach Graz fuhr. Als er alkoholisiert von der Polizei aufgehalten und kontrolliert wurde, drehte er durch und raste davon. Die wilde Verfolgungsjagd fand ein jähes Ende, als H. ein Kind niederfuhr und anschließend einen Crash mit einem Mopedlenker verursachte. Beide Unfallopfer waren sofort tot. Die Verhandlung wurde für einen Tag anberaumt. (APA/red)
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