Montag, 3. November 2003

Bahn-Crash: Ein Verletzter im Burgenland!

  • Lokführer rettete sich durch Sprung aus dem Führerhaus
  • Kranwagen-Fahrer hatten nahenden Personenzug übersehen

Heftiger Bahn-Crash mit glimpflichem Ausgang im Burgenland: Bei der Kollision eines Kranwagens mit einem Personenzug der Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn am Montag bei Mönchhof (Bezirk Neusiedl am See) rettete sich der Lokführer, ein 39-jähriger Ungar, durch einen Sprung aus dem Zug. Das Führerhaus wurde bei dem Crash vollkommen zerstört.

Der 60-jährige Lenker eines Kranwagens hatte bei der unbeschrankten Eisenbahnkreuzung einen aus Mönchhof kommenden ROeEE-Zug übersehen. Obwohl der Lokführer eine Vollbremsung einleitete, wurde der fünf Meter über das Fahrzeug hinausragende Kranarm vom Personenzug erfasst und abgerissen. Der Kranwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Graben geschleudert, der Karnarm flog 25 Meter weit in einen Weingarten.

Der Lenker des Kranwagens wurde verletzt und nach seiner Erstversorgung in der Unfallambulanz Frauenkirchen in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Weitere Verletzte gab es zum Glück nicht. (APA/red)

3.11.2003 16:33