Transit-Lawine: Haider droht EU mit Erweiterungs-Veto
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- EU will 800.000 zusätzliche Lkw durch Österreich schicken!
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Der Kärntner Landeshauptmann Haider hat im Zusammenhang mit dem Transit-Streit zwischen der EU und Österreich eine deutliche Warnung an Brüssel gerichtet. Er erinnerte am Sonntag gegenüber der APA daran, dass es "noch kein grünes Licht für die EU-Erweiterung durch Österreich und sein Parlament" gebe.
Die EU solle sich ihrer Sache nicht so sicher sein, warnte Haider. Das "Diktat" der EU in Sachen Lkw-Transit treffe laut Haider Österreich "in seinen elementaren Lebensinteressen". Neben dem ständig steigenden EU-Schwerverkehr in den kommenden Jahren werde auch noch ein Anwachsen der Lkw-Transporte aus Osteuropa und den neuen EU-Ländern Österreichs Umwelt gefährden. Haider: "Österreich ist neben der Schweiz das einzige Land, das vom Transit-Wahnsinn massiv betroffen ist."
Die EU wäre nach den Worten Haiders daher gut beraten, bei den Verhandlungen kommende Woche einzulenken, "anstatt in Österreich und im Parlament ein Nein zur Erweiterung zu provozieren".
Haider teilte weiter mit, dass er kommenden Mittwoch an den Transit-Gesprächen von Verkehrsminister Gorbach mit den Landeshauptleuten von Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich teilnehmen werde. Kärnten sei nämlich auf der Tauernautobahn und auf der Südautobahn vom Lkw-Transit schwer betroffen. (apa)
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