Sonntag, 2. November 2003

"profil": Händlerfamilie Eybl will mehr Macht bei Intersport

  • Stimmrechtsanteil soll von 25 auf 45 Prozent aufgestockt werden
  • Vorstandschef Aman soll wegen seines Vetos dagegen gehen

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, möchte die Händlerfamilie Eybl ihren Einfluss in der Intersport-Einkaufsgenossenschaft mit aller Kraft ausbauen. Der Aktienanteil soll steigen; die dafür notwendige Satzungsänderung rasch durchgepeitscht werden.

Vor wenigen Wochen forderte Maximilian Mitterhauser, Vorstand der Ludwig Eybl Privatstiftung und Aufsichtsrat der Sport Eybl & Sports Experts AG (EAG), eine Satzungsänderung in der Genossenschaft. Demnach sollen der Eybl-dominierten EAG künftig 45 statt wie bisher 25 Prozent der Stimmrechte zufallen.

In diesen Bestrebungen soll laut Insiderinformationen auch der wahre Grund für die vorzeitige Abberufung von Günther Aman als Vorstandsvorsitzendem der EAG liegen.

In einem Interview mit "profil" nimmt Aman auch erstmals ausführlich zu den vergangene Woche gegen ihn aufgetauchten Betrugsvorwürfen Stellung. Die Vorwürfe seien "lächerlich" und entbehrten jeder Grundlage.

Informationen, wonach Intersport Austria sogar ein Ausschluss aus der Gruppe Intersport International drohen könnte, weist Aufsichtsratschef Roman Winninger gegenüber "profil" aber zurück: "Die wollen eher daran mitwirken, dass wieder Ruhe einkehrt. Ein Ausschluss ist derzeit kein Thema."

Die ganze Story lesen Sie in der neuesten Ausgabe von profil

2.11.2003 09:56