AUA kittet zerschlagenes Porzellan: Verhandlungen gehen weiter
- Vorstand Kleibl: "Konstruktiv" - Wirtschaftskammerchef Leitl: Vorsichtig zuversichtlich
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Nach dem Wirbel um die AUA-Streiktage in der ersten Oktober-Hälfte haben sich Pilotengewerkschaft und Vorstand wieder am Verhandlungstisch getroffen. Die erste, "konstruktive" Verhandlungsrunde war wohl nicht gänzlich umsonst; denn auch wenn über die Inhalte Stillschweigen vereinbart wurde: Es wird weiter geredet.
Auch für nächste Woche wurde ein Termin anberaumt. Der AUA-Finanzvorstand erinnerte die Gewerkschaft zur Sicherheit noch einmal an die Verantwortung für den Standort. Das Krisenszenario in der internationalen Luftfahrt sei ja bekannt, meinte er.
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, der zusammen mit ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch vereinbart hat, den Mitte Oktober in Streiks gemündeten AUA-Konflikt zu schlichten, zeigte sich vorsichtig optimistisch.
Sozialpartner schlichten
Die Sozialpartnerorganisationen wollen, wie es heißt, zunächst das Umfeld abklären helfen, und auch auf die innerbetrieblichen Sozialpartner "positiv einwirken", unabhängig vom Schlichtungsvorgang noch eine AUA-interne Lösung zu finden. Sollte das nicht möglich sein, wollen die beiden Sozialpartnerpräsidenten bis Mitte November einen gemeinsamen Schlichtungsvorschlag vorlegen.
"Waffenstillstand"
Mitte Oktober hatten sich die Konfliktparteien in der AUA zum Procedere darauf geeinigt, dass jedenfalls bis Mitte November nicht mehr gestreikt wird. Während dieses "Waffenstillstands" sollten neue Verhandlungsteams ihre Gespräche wieder aufnehmen, um den Streit um ein - nach Vorstandsangaben unabdingbares - Sparpaket sowie einen Konzern-Kollektivvertrag endgültig beizulegen.
Gerüchte, wonach in der AUA ein erstes Kompromisspapier vorliegt, wurden nicht kommentiert.
(apa, red)
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