Kaufkraft: In Wien am stärksten, Salzburg auf Rang 2
- Schlusslicht bleibt weiter Kärnten
Die Kaufkraft ist in Wien zwar leicht gesunken, trotzdem ist die Bundeshauptstadt weiterhin im Ländervergleich klar vorne. Laut RegioPlan Consulting fiel der Indexwert für Wien im Vergleich zum Jahr davor um 0,5 Punkte auf 113,1 Punkte. Salzburg konnte Niederösterreich überholen und ist wieder auf Rang Zwei. Schlusslicht bleibt Kärnten, knapp hinter dem Burgenland und der Steiermark.
Die "reichsten" Bezirke Österreichs sind in Wien und Umgebung zu finden, es sind dies Wiens Innere Stadt, Meidling und Penzing, an der vierten Stelle folgt Mödling, noch vor dem 18. Wiener Gemeindebezirk. Die schwächsten Bezirke liegen in der Steiermark, die rote Laterne wurde von Feldbach allerdings an Fürstenfeld weitergegeben, das mit einem Index von 75,8 an letzter Stelle liegt, Feldbach hingegen konnte mit 77,7 Punkten auch Tamsweg (76,8) und Schärding (77,1) hinter sich lassen und liegt nur noch hauchdünn hinter Lienz (77,8).
Laut Regioplan ist langfristig ein deutlicher Trend zu abnehmenden Wohlstandsunterschieden erkennbar, die Abstände sanken von 1994 bis 2001 kontinuierlich. In den vergangenen zwei Jahren allerdings gab es eine Trendumkehr, die regionalen Unterschiede wuchsen wieder an. Schlecht liegt das Burgenland, das auf den vorletzten Platz im Bundesländer-Ranking zurückfiel, der Kaufkraftindex sank um 1,1 Punkte auf 92,5. Den höchsten Anstieg verzeichnete Tirol mit einer Zunahme von 1,8 Indexpunkten, ohne Osttirol weist das Land einen Index von 95,4 auf, inklusive Osttirol sind es 94,1 Punkte.
(apa)
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