Akademiker-Arbeitslosigkeit: Weiter rasant im Steigen
- Plus 15,4 Prozent: Alle Studienrichtungen und Berufsgruppen betroffen
- Pädagogen trifft es am härtesten, Lehramts-Kandidaten kommen gerade so davon
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Die Zahl der arbeitslosen Akademiker in Österreich steigt weiterhin rasant an. Laut der zwei Mal im Jahr durchgeführten Sonder-Erhebung des Arbeitsmarktservice (AMS) waren Ende September 7.415 Doktoren, Magister, Diplomingenieure und sonstige Akademiker (ohne Fachhochschulabsolventen) ohne Job.
Das sind 989 oder 15,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Betroffen sind alle Studienrichtungen sowie Berufsgruppen. Nach einer spürbaren Verbesserung der Arbeitsmarktlage für Hochschulabsolventen Ende der Neunziger Jahre steigt die Arbeitslosigkeit seit 2000 kontinuierlich und dramatisch an. Zum Vergleich: Im September 2000 waren erst 4.329 Akademiker beim AMS vorgemerkt.
Pädagogen am Abstellgleis
Nach Studienrichtungen aufgeschlüsselt, geht es den Pädagogik- Absolventen mit Abstand am schlechtesten, ihre Arbeitslosigkeit stieg um 31 Prozent. Es folgen die Mediziner, bei ihnen gibt es 19,9 Prozent mehr, die beim AMS gemeldet sind.
Angehende Lehrer kommen mit blauem Auge davon
Dann folgen Psychologen, Publizisten, Betriebswirte, Juristen, Biologen und Handelswissenschafter. Relativ gut kommen noch Architekten (plus acht Prozent) und Lehramtsabsolventen (plus zwei Prozent) weg.
(apa)
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