Bundesliga: Doppelpack von Kollmann schießt GAK zum Sieg
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Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Zum Abschluss der 16. Runde der Bundesliga feierte der GAK gegen SW Bregenz einen 2:0 (0:0)-Erfolg. Vor 6.723 Zuschauern im Schwarzenegger-Stadion brachte ein Doppelpack von Teamstürmer Roland Kollmann in der 70. und 88. Minute die Entscheidung im Duell Dritter - Vierter. Der GAK liegt nun mit 30 Punkten weiter in Reichweite des Wiener Führungs-Duos Rapid (35) und Austria (31), Bregenz (27) verlor hingegen an Terrain.
Eine Kombination über Pogatetz und Milinkovic schloss Kollmann zwanzig Minuten vor dem Ende überlegt ab und erlöste damit die überlegenen Hausherren, die das Geschehen über nahezu die gesamte Spielzeit dominiert hatten. In der 88. Minute legte er nach Standfest-Vorlage mit seinem 16. Meisterschafts-Saisontreffer sogar noch einmal nach.
Zuvor hatte der GAK einfach kein Durchkommen gegen die kompakte Defensive der Vorarlberger gefunden. Nach einem Standfest-Freistoß nahm ein Sick-Kopfball dem besser postierten Milinkovic eine gute Chance (20.), Kollmann traf nach Standfest-Flanke den Ball nicht voll (24.) und nach einem Amerhauser-Freistoß wurde das vermeintliche 1:0 wegen Abseits-Stellung von Ehmann zurecht nicht anerkannt (37.).
GAK verstolperte Chance über Chance
Die großen Möglichkeiten gab es dann kurz vor der Pause: Zunächst rettete Tolja bei einem Kollmann-Schuss mit einer Glanzparade (45.) und in der Nachspielzeit scheiterte Sick zwei Mal aus kurzer Distanz. Die Gäste waren lediglich durch Nzuzi (14.) einmal aussichtsreich vor das Gehäuse von GAK-Torhüter Schranz gekommen.
Doppelpack von Kollmann
Nach dem Wechsel sorgte zunächst Schiedsrichter Plautz mit einer unfreiwilligen Rückwärts-Rolle für Aufsehen, aber die Gastgeber waren vorerst weniger akrobatisch in ihren Angriffs-Bemühungen. Bei einer knappen Abseits-Entscheidung bei einem Konter über Lawaree (63.), der alleine aufs Tor gelaufen wäre, hätte die Partie auch eine unerwartete Wendung nehmen können. So blieb es bei den Offensiv-Versuchen des GAK: Tolja traf Ball und Ehmann (65.), Akwuegbu rasierte und setzte den Ball am Tor vorbei (67.), aber dann schlug Goalgetter Kollmann doch noch zwei Mal zu und sicherte den verdienten Heimerfolg der Rotjacken.
Trotzdem will GAK-Trainer Walter Schachner nichts von einem möglichen Meistertitel wissen: "Das war heute kein Kollmann-, sondern ein GAK-Sieg. Wir haben verdient gewonnen, denn Bregenz war ohne Chance. Ich schaue nicht auf den Meistertitel. Wir wollen punkten und dann im Frühjahr sehen was möglich ist."
Es war der vierte GAK-Sieg in Serie. Für Bregenz ging hingegen eine stolze Serie zu Ende: Seit 17. September (1:2 daheim gegen Rapid) war die van Acker-Elf in sechs Spielen ungeschlagen geblieben. (apa/red)
