Donnerstag, 30. Oktober 2003

Bundesliga: Austria besiegt Admira durch starke taktische Leistung

  • FC Kärnten kommt bei Superfund Pasching unter die Räder
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Eine von Taktik geprägte Partie in der Südstadt und das gleiche Ergebnis wie bei Rapids hektischem Match im Hanappi-Stadion: Drei Punkte für die Favoriten. Die Austria, die bei der Admira mit 2:0 siegte, bleibt damit mit vier Punkten Rückstand erster Verfolger von Tabellenführer Rapid. Weiter im Aufschwung ist der FC Superfund Pasching, der Kärnten mit 3:0 abfertigte und damit den vierten Sieg in Folge feierte.

Die Austria kam durch einen Doppelschlag von Blanchard unter Mithilfe von Admira-Torhüter Knaller (70.) und dem ersten Saisontreffer von Kitzbichler (74.) zum Erfolg. Trainer Jogi Löw freute sich über den dritten Erfolg en suite und die Disziplin seiner Truppe. Sie hat die Taktik eingehalten: lange abwarten, dann zuschlagen.

"Wir wollten uns nicht entblößen und nicht denselben Fehler wie Rapid machen. Wir sind nicht so blöde, dass wir hier in den Konter rennen. Das war Kalkül, und kein Zufall", sagte Löw. So sah es auch Admira-Coach Rashid Rachimow: "Austria zeigte viel Respekt vor uns, sie spielten auf Konter und waren defensiv sehr gut organisiert."

Pasching im Aufwind, Kärnten ohne Hoffnung
Für Pasching geht es nach dem Tief nach der UI-Cup-Belastung weiter aufwärts, Kärnten erwies sich im Wald-Stadion als zu schwach. "Der Sieg war klar, aber bei 1:0 ist immer alles möglich. Das Spitzenfeld ist leider noch weit weg", erklärte Trainer Heinz Hochhauser, den der wieder gewonnenen Torinstinkt von Mayrleb erfreute. Nach dem 100. Bundesliga-Tor des Stürmers zu Wochenmitte legte er gleich mit einem Doppelpack nach.

"Kärnten ist bundesligatauglich"
Auf Kärnten-Coach Didi Constantini wartet dagegen viel Arbeit. Dem 1:4 bei seinem Debüt gegen den GAK folgte die nächste Abfuhr. Dennoch gibt er sich zuversichtlich. "Mein Material ist bundesligatauglich. Ich stehe voll hinter den Spielern, die strotzen natürlich nicht vor Selbstvertrauen, weil es an allen Ecken und Enden brennt. Ich bin angetreten, um die Mannschaft aus dem Keller zu führen, und das werde ich hoffentlich noch schaffen." (apa/red)

30.10.2003 14:37