Steile Karriere: Red Bull versucht Klien in der Formel 1 unterzubringen
- Jaguar lässt sich mit Bekanntgabe des zweiten Piloten Zeit
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Diese 18 Rennen fahren Klien & Co. heuer!
Laut einem Bericht eines englischen Motorsport-Magazins "Autosport" soll der Getränkehersteller Red Bull mit mehreren Formel 1-Teams, darunter auch Jaguar, Sponsoring-Gespräche geführt haben. Laut "Autosport" hat sich Red Bull bemüht, den jungen Vorarlberger Christian Klien, der heuer die Formel-3-Euro-Series auf dem zweiten Platz beendet hatte, bei Jaguar als Piloten unterzubringen, aber das Team hätte ihn nur als Testfahrer gewollt.
Der Formel 1-Rennstall Jaguar lässt sich mit der Entscheidung über den zweiten Fahrer für die WM 2004 Zeit. "Wir stehen unter keinem Zeitdruck, wir haben noch vier Wochen, bevor unser Winter-Testprogramm beginnt", erklärte ein Sprecher. "Es gibt aber den verständlichen Wunsch von mehreren Seiten, dass diese Entscheidung eher früher als später getroffen wird." Teamchef Tony Purnell hatte am Saisonende gemeint, dass er vor Ende November keine Entscheidung erwartet.
Nur Webber ist fix
Mark Webber hat bei Jaguar ein Cockpit für 2004 fix, um das zweite bemüht sich eine Reihe von Fahrern, der Österreicher Alexander Wurz gilt als aussichtsreicher Anwärter (Kasten rechts). Auch, weil bekannt geworden war, dass der Franko-Kanadier Jacques Villeneuve als Testfahrer beim britisch-deutschen Team McLaren-Mercedes angeklopft hatte. Gegenüber der APA hatte Wurz gemeint: "Bei Jaguar stehe ich auf der Liste ganz oben, und McLaren will nach meiner Test-Performance im vergangenen Jahr natürlich unbedingt, dass ich bleibe."
(apa/red)
