Tennis: Stefan Koubek rastete zu Saisonschluss aus
- Kärntner zertrümmerte in Qualifikation drei Rackets
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Stefan Koubek hat seine Saison alles andere als rühmlich abgeschlossen. Der 26-jährige Kärntner rastete am in der ersten Qualifikationsrunde für das Tennis-Masters-Turnier in Paris im Finish völlig aus.
Im Duell mit dem Spanier Fernando Verdasco vergab er im dritten Satz drei Matchbälle und musste ins Tiebreak. Doch dieses wurde nach dreimaligem Schläger werfen vorzeitig beendet, Koubek verlor "dank" Strafpunkten mit 0:7. Bei 0:3 im Tiebreak warf Koubek den Schläger erstmals und erhielt eine Verwarnung, der Villacher beruhigte sich aber nicht, zerstörte ein weiteres Racket und erhielt einen Strafpunkt. In der Folge zertrümmerte er einen weiteren Schläger und der Schiedsrichter bestrafte ihn mit Game-Verlust, was gleichzeitig die Niederlage bedeutete.
"Stefan muss wissen, was passiert"
"Der Stefan ist jetzt lange genug dabei, er muss wissen, was passiert, wenn man drei Schläger zertrümmert", meinte sein Coach Günter Bresnik, der in St. Petersburg weilte, wo er seinen anderen Schützling Sargis Sargsian betreut hatte.
Im Juni 2000 bei French Open disqualifiziert
Wenn sich Koubek einmal in Rage gesteigert hat, ist er offenbar nicht mehr zu bremsen. Eine ähnliche Entgleisung hatte der Kärntner im Juni 2000 in der zweiten French-Open-Runde gezeigt, als er völlig zurecht disqualifiziert worden ist. Besonders bitter ist, dass sich Koubek nach seinem tollen Saisonstart, als er das mit einer Million Dollar dotierte Turnier in Doha gewonnen hat, nun mit einem derartigen Auftritt in seine Pause verabschiedet.
Zum Einladungsturnier in St. Anton
Der Daviscupper hat nun etwa drei Wochen Urlaub und beginnt danach seine Vorbereitung auf die nächste Saison. In diesem Jahr tritt er dann noch beim Einladungsturnier in St. Anton (10. bis 13. Dezember) an.
(APA/red)
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