10.000 Palästinenser: Sie dürfen wieder an ihre Arbeitsstätten in Israel
- Trotzdem weiter strenge Sicherheitskontrollen
- Zwei Palästinenser erschossen, weil sie am Straßenrand im Sand gruben
Erstmals seit Verschärfung der Bestimmungen vor einem Monat hat Israel am Sonntag 10.000 palästinensischen Arbeitern wieder die Einreise vom Gazastreifen nach Israel gestattet. Die Palästinenser mussten sich am Grenzübergang Erez strengen Sicherheitskontrollen unterziehen. Zwei wurden erschossen, als sie am Straßenrand im Sand gruben.
Nach Angaben eines Armeesprechers wurden die Beschränkungen im Westjordanland bereits am Donnerstag gelockert. 4.500 Arbeiter und Händler durften zur Arbeit nach Israel einreisen. Darüber hinaus konnte der öffentliche Nahverkehr zwischen Ortschaften im Westjordanland seinen Betrieb wieder aufnehmen. Israel hatte die Beschränkungen nach einem Selbstmordanschlag in Haifa verhängt, bei dem am 4. Oktober 21 Menschen ums Leben kamen.
Bei einem Zwischenfall im Gazastreifen in der Nähe des Grenzübergangs Sufa wurden am frühen Sonntagmorgen zwei Palästinenser nach Armeeangaben von Soldaten angeschossen. Drei Männer hätten sich der Sperranlage genähert und im Sand gegraben, als ob sie einen Sprengsatz legen wollten. Daraufhin hätten die Soldaten das Feuer eröffnet. Zwei der Männer seien getroffen worden.
(apa, red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
