Freitag, 31. Oktober 2003

Zug gestoppt: Mann steckte in der Toilette fest!

  • Handy war in Lokus gefallen; Befreiung mit Schneidbrenner
  • New Yorker könnte für Umleitung anderer Züge zahlen müssen

Hilfeschreie aus einer Zugtoilette sorgten in New York für Aufregung: Nachdem ihm sein Handy in den Lokus gefallen war und die "Rettungsaktion" für das Gerät nicht ganz planmäßig gelaufen war, steckte ein Bahnfahrer im Klo fest. Erst mit Schneidbrennern konnte er befreit werden.

Beim Versuch, das fallen gelassene Handy aus der Toilette zu fischen, blieb der Arm des Mannes in der Kloschüssel stecken. Die Befreiung war so aufwendig, dass der Regionalzug anhalten musste und zahlreiche Verspätungen auftraten, teilte die New Yorker Verkehrsgesellschaft mit.

Ein Passagier habe Hilferufe aus der Toilette gehört und das Zugpersonal informiert. Erst der Feuerwehr sei es jedoch gelungen, den Unglücksvogel mit Schneidbrennern aus der metallenen Kloschüssel zu befreien. Der 41-Jährige muss nun möglicherweise die Kosten für die Umleitung mehrerer Züge übernehmen. (APA/red)

31.10.2003 16:07