Mittwoch, 29. Oktober 2003

Kampfjet abgestürzt: Zum Glück nur Sachschaden

  • Piloten retteten sich per Fallschirm
  • Maschine bohrte sich in Bayern metertief in die Erde

Ein Bundeswehr-Kampfjet ist am Mittwochnachmittag in unmittelbarer Nähe der oberbayerischen Ortschaft Brannenburg abgestürzt. Die Polizei ging ersten Angaben zufolge davon aus, dass es keine Verletzten und Toten gab.

Die beiden Piloten hätten sich laut Zeugenaussagen mit dem Fallschirm retten können, sagte der Sprecher der Polizei in Rosenheim. Zivilisten kamen den Angaben zufolge nicht zu Schaden, der Kampfjet stürzte auf ein Feld am Ortseingang.

Den Polizeiangaben zufolge geriet der Kampfjet gegen 16.40 Uhr ins Trudeln und stürzte auf eine Wiese am Ortseingang. Dort bohrte er sich metertief in die Erde und fing teilweise Feuer, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern sagte.

Die Suche nach der Besatzung sowie die Löscharbeiten liefen den Angaben zufolge am späten Nachmittag noch auf Hochtouren. Das Verteidigungsministerium hatte zunächst keine näheren Informationen. (APA/red)

29.10.2003 18:31