Kalifornien brennt: Arnie braucht zwei Milliarden Dollar!
- Polit-Auftritt: Schwarzenegger und Ehefrau Maria in Washington
- BILDER: Schon 20 Tote; 60.000 $ Kopfgeld-Prämie auf Brandstifter!
·US-Waldbrände
BILDER: Das Feuer ist gelöscht!
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BILDER von Arnies neuem Arbeitsplatz
·Große Pläne
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·Arnie's LEBEN
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2 Milliarden Dollar Schaden, eine Fläche groß wie Vorarlberg ist eingeäschert, 60.000 Dollar Kopfgeld auf einen gesuchten Brandstifter: Kalifornien brennt! Aber die Staats-Kassen sind leer - deshalb versucht der angehende Gouverneur Geld für die Opfer aufzutreiben! Und zwar in Washington, wo Action-Arnie begleitet von Ehefrau Maria finanzkräftige Hilfe sucht. Am Mittwoch standen Treffen mit Senatoren, darunter Arnies "Lieblings-Schwiegeronkel" Ted Kennedy, auf dem Programm, heute folgt ein Gespräch mit Vizepräsident Dick Cheney.
Das Interesse der Journalisten an seinem ersten Besuch nach den Recall-Wahlen war enorm: Mehr als 100 Reporter bestürmten Schwarzenegger mit Fragen!
Kalifornien brauche künftig viel Hilfe, sagte Schwarzenegger nach einem "Power-Lunch" mit Kennedy. Er habe den erfahrenen Senator um Rat gefragt, wie diese Hilfe rasch zu bekommen sei. In der politischen Zusammenarbeit habe er mit Demokraten keine Probleme, versicherte der republikanische Neo-Politiker. Der demokratische Senator Ted Kennedy ist der Onkel von Schwarzeneggers Ehefrau Maria Shriver.
Heute Treffen mit Cheney und der FEMA
Heute wird Schwarzenegger mit Cheney und Vertretern der Katastrophenschutzbehörde FEMA zusammentreffen. Mit US-Präsident George W. Bush war Schwarzenegger bereits vor zwei Wochen in Kalifornien zusammengetroffen. Der Neo-Politiker hatte die Bedeutung guter Beziehungen zwischen Kalifornien und Washington stets hervorgehoben. Vermutlich am 17. November wird der Filmstar österreichischer Herkunft dann in Sacramento als neuer kalifornischer Gouverneur angelobt.
Neuer Gouverneur fordert gemeinsame Anstrengung
Der ehemalige Hollywood-Filmstar und designierte Gouverneur rief zu einer gemeinsamen Anstrengung im Kampf gegen die Waldbrände auf. "Es ist sehr wichtig, dass jetzt Demokraten und Republikaner zusammenarbeiten", sagte Schwarzenegger am Mittwoch vor Journalisten im Washingtoner US-Kongress. Das Inferno in Kalifornien müsse gemeinsam bewältigt werden, den Opfern mit konzentrierter Anstrengung geholfen werden, forderte er. Denn: "Wir befinden uns in der Mitte einer Katastrophe."
2 Milliiarden Dollar Schaden: Schwerste Brandkatastrophe aller Zeiten
Der Schaden durch die Waldbrände belaufe sich nach Schätzungen bereits auf zwei Milliarden Dollar. Am wichtigsten sei laut schwarzenegger nun, den Betroffenen, die ihre Häuser verloren haben, rasch zu helfen und wieder einen Neuanfang zu finden. Die Feuer auf den Hügeln in Südkalifornien gelten bereits als die schwerste Brandkatastrophe in der Geschichte des Bundesstaates. Schwarzenegger wird vom Stab des noch amtierenden demokratischen Gouverneurs Gray Davis ständig informiert.
60.000 Euro Kopfgeld auf Brandstifter
Bei der Suche nach einem mutmaßlichen Brandstifter in Kalifornien haben die US-Behörden 50.000 Dollar (42.834 Euro) Belohnung ausgesetzt, ein Privatmann erhöhte die Summe um weitere 10.000 Dollar (8.567 Euro). Die Polizei im Kreis San Bernardino östlich von Los Angeles veröffentlichte am Mittwoch das Phantombild eines Mannes, der am Samstag einen der gigantischen Brände entfacht haben soll. Brandstiftern drohen Haftstrafen bis zu 24 Jahren. (APA/red)
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