Montag, 27. Oktober 2003

Wetter in Italien spielt verrückt: Minusgrade und heftige Unwetter

  • Nach Hitze-Sommer droht frostiger Rekordwinter: Schon jetzt -18 Grad in Norditalien! Überschwemmungen in Rom

Starker Temperatursturz in Norditalien: In den Bergen der lombardischen Valtellina sank das Thermometer auf minus 18 Grad. Die Skiorte Livigno und Madesimo überlegen nach starken Schneefällen am Wochenende, die Eröffnung der Skisaison um einen Monat auf den 2. November vorzuverlegen. In Ligurien schneite es in den Bergen über 1.300 Meter, meldete das italienische Staatsfernsehen RAI am Montag.

Schwere Unwetter gab es dagegen in der Nacht auf Montag nördlich von Rom. Die Autobahn von Rom nach Civitavecchia war mehrere Stunden lang gesperrt. Mehrere Gebäude um die Badeorte Cerveteri und Ladispoli waren überflutet, nachdem der Fluss Arrone über die Ufer getreten war.

Wetterexperten warnen nach der Rekordhitze des vergangenen Sommers vor einem kalten Winter. Befürchtet wird, dass es zu weiteren Stromausfällen kommen könnte, sollten die Heizanlagen wegen der möglichen Kältewelle besonders belastet werden. Am 28. September war es in Italien zu einem Stromausfall gekommen, der 56 Millionen Menschen betroffen hatte.

(apa)

27.10.2003 10:07