Samstag, 1. November 2003

Gewerkschaft: Bis zu 2.000 Lehrer gehen im Dezember in Frühpension

  • Grund für den Ansturm: Sonderregelung, die nur noch heuer gilt
  • Genaue Zahl soll in ein bis zwei Wochen feststehen

Die Lehrergewerkschaft rechnet mit 2.000 Anträgen von Pädagogen, die mit 1. Dezember das Vorruhestandsmodell in Anspruch nehmen, also in Frühpension gehen wollen. Das sagte Gewerkschafter Walter Riegler Samstag Mittag im "Feiertagsjournal" des ORF-Radiosenders Ö1.

Anspruchsberechtigt wären rund 4.000 Personen - sie könnten bereits mit 55 Jahren in Pension gehen, müssen dafür aber hohe Abschläge in Lauf nehmen. Das Vorruhestandsmodell gilt in dieser Form nur noch heuer.

Die Gewerkschaft habe in den vergangenen Wochen sehr viele Betroffene beraten und habe auf Grund dieser Gespräche die Zahl 2.000 hochgerechnet, argumentiert Riegler. Viele der Lehrer würden zwar noch gerne etwa länger arbeiten, es scheine aber zu unsicher zu sein, auf die nächste Möglichkeit zu warten. Endgültig feststehen wird die Zahl der - mitten im Schuljahr - in den Vorruhestand tretenden Lehrer in ein bis zwei Wochen, wenn alle Anträge bei den Landesschulräten eingelangt sind.

(apa)

1.11.2003 13:46