Mittwoch, 29. Oktober 2003

Bundespräsidenten-Wahl: Christiane Hörbiger als VP-Kandidatin?

  • Hintergedanke: Schauspielerin von der Politik "unbelastet"
  • Meinungsforscher skeptisch: Nicht-Politikerin wäre chancenlos

Im "name dropping" für mögliche Bundespräsidentschaftskandidaten für die ÖVP ist nun auch die Schauspielerin Christiane Hörbiger aufgetaucht. Neben den bekannten Kandidaten wie Außenministerin Ferrero-Waldner oder die steirische Landeshauptfrau Klasnic sollen auch andere Namen kolportiert und Werbekampagnen überlegt werden.

Das berichtet die Tageszeitung "Die Presse" in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Die als Bezirksrichterin Julia in einer Fernsehserie des ORF zuletzt aufgetretene Schauspielerin könnte eine von der Politik "unbelastete" Kandidatin sein, werde in den Strategieabteilungen der ÖVP überlegt. Die ÖVP hat gegenüber der APA allerdings dementiert, Gespräche mit Hörbiger geführt zu haben.

Meinungsforscher äußerten sich in der "Presse" skeptisch. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat eine Nicht-Politikerin so gut wie keine Chance", so Peter Ulram vom Fessel-Gfk-Institut.

Fix ist jedenfalls bisher nur, dass ÖVP und SPÖ eigene KandidatInnen aufstellen. FPÖ und Grüne überlegen noch, wobei die Umweltpartei betonte, dass im Fall des Falles eine Frau antreten würde.

(apa)

29.10.2003 12:16