FP-Bürgermeister von Kitzbühel verlässt Partei
- Horst Wendling will bei nächster Wahl parteifrei kandidieren
- Grund für Abschied: Situation der Tiroler FPÖ
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Wieder Aufregung in der FPÖ: Der Bürgermeister von Kitzbühel, Horst Wendling, hat seiner Partei den Rücken gekehrt. Als Grund für seinen Rücktritt nannte er die Situation bei der Tiroler FPÖ. Wendling will bei den Gemeinderatswahlen im März 2004 parteifrei kandidieren, gab er am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt.
Die Freiheitlichen hatten bei der vergangenen Landtagswahl in Kitzbühel einen Verlust von rund 11 Prozent einstecken müssen.
Landesobmann LAbg. Willi Tilg habe Konsequenzen nach der Landtagswahl "verweigert", meinte der einzige freiheitliche Tiroler Bürgermeister. Er verwies auf frühere Aussagen des FP-Chefs, wonach er bei nur zwei Mandaten abtreten wollte. Zudem sei der Wahlkampf der Partei "verfehlt" gewesen, erklärte der Rechtsanwalt. Trotz der "katastrophalen" Umfragewerte von Tilg habe man an ihm als Spitzenkandidaten festgehalten. Weiters kritisierte der 55-Jährige, dass die Themenführerschaft und die Handschlagqualität der Freiheitlichen verloren gegangen seien.
(apa/red)
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