Europäische Handelskammer: Besorgt über Handelshindernisse in China
- China nutzt alle Spielräume der WTO-Regeln aus
- Zugang zum chinesischen Markt für Ausländer heute schwieriger als vor dem WTO-Beitritt Pekings
Die Europäische Handelskammer in China ist besorgt über Handelsbarrieren in der Volksrepublik. China versuche, mit so genannten nicht tarifgebundenen Handelshindernissen seine Märkte zu schützen, heißt es in einem Positionspapier der Kammer in Peking.
Es gebe den Eindruck, dass China bei der Entwicklung seiner Wirtschaft die Grenzen der Regularien der Welthandelsorganisation WTO teste. Das Positionspapier fließt in eine Vorlage der EU ein, über die auf einem WTO-Treffen Ende 2003 in Genf beraten wird. Dabei geht es um die Fortschritte der Volksrepublik bei der Umsetzung der WTO- Verpflichtungen. China ist seit knapp zwei Jahren WTO-Mitglied.
Nach Ansicht der Handelskammer besteht die paradoxe Situation, dass der Marktzugang für ausländische Unternehmen inzwischen schwieriger ist als vor dem WTO-Beitritt Chinas. Die Kammer forderte in ihrem Papier auch, dass den WTO-Mitgliedern alle Gesetze und Bestimmungen zugänglich gemacht werden sollten, bevor diese in Kraft treten.
(apa)
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