ÖBB-Führung: Verpflichtet sich zu Bus-Teilverkauf
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Die ÖBB bereiten die teilweise Privatisierung ihres Busbereichs vor. Jetzt wurden erste Details fixiert. Geprüft wird unter anderem eine Variante, nach der eine Investmentbank eine internationale Interessentensuche starten soll.
An Private verkauft werden könnten nicht nur Teile des Postbusses, sondern auch Bahnbus-Teile, heißt es von Seiten der ÖBB.
Die Teilprivatisierung war im Ministerrat bereits beschlossen worden. Laut Unternehmenskreisen sollen sich die ÖBB beim Kauf des Postbusses darüber hinaus noch einmal schriftlich zum teilweisen Verkauf der Bussparte verpflichtet haben. Nur deshalb, so die Kreise, soll der Justizminister Dieter Böhmdorfer (F) unterstellte Bundeskartellanwalt Alfred Mair auf einen Einspruch beim Kartellgericht verzichtet haben.
Postbus-Chefin Wilhelmine Goldmann hält eine Teilprivatisierung für bewältigbar, wenn die Privaten bereit seien, auch Personal zu übernehmen. Viel entscheidender für die Zukunft des Unternehmens sei, dass der Postbus als eigenständige Aktiengesellschaft erhalten bleibt. Laut Postbus-Chefin könnte der Bahnbus binnen zwölf Monaten in die Postbus-Strukturen integriert werden.
(apa, red)
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